Wohin mit den Beinen beim Reboarder?

In einem herkömmlichen Kindersitz, in dem das Kind in Fahrtrichtung gesichert ist, finden die Beine ausreichend hinter dem Beifahrersitz Platz. Aber auch beim Reboarder ist das Kind nicht eingeent und hat ausreichend Beinfreiheit.
 

Beinfreiheit beim Reboarder

Die Kinder sitzen in dem Sitz entgegen der Fahrtrichtung. Der Reboarder liegt mit seiner Lehne an der Lehne des Vordersitzes an. Somit hat das Kind seine Beine nicht wie bei anderen Sitzen frei im Furaum baumeln, sondern findet zwischen Reboarder und Rückbank ausreichend Platz. Es kann die Füße auf der Rückbank abstützen, die Beine überkeuzen oder jede andere Position nutzen, die ihm bequem erscheint.

Die meisten Kinder finden das sogar bequemer und gemütlicher. Besonders bei langen Fahrstrecken drücken viele Kinder, die in einem normalen Kindersitz sitzen, ihre Füße in die Rückenlehne des Beifahrers. Ein unangenehmes Gefühl, dass viele bereits kennen. Von daher kann das Kind seine Füße und Beine entgegen der Fahrtrichtung ganz individuell und bequem lagern.
 

Auf die Größe kommt es an

Natürlich muss der Reboarder die richtige Größe für das Kind haben. Gleichzeitig muss er aber auch in das Auto passen. Wer mehr Beinfreiht für das Kind haben möchte, muss dem entsprechend mehr Platz für einen rückwärtsgerichteten Kinderseitz einplanen. Kinder sind aber sehr einfallsreich und finde es gerade auf langen Fahrtstrecken sehr angenehm, wenn sie sich mit Beinen und Füßen frei bewegen können, ohne dabei den Fahrer oder den Beifahrer zu stören.

Natürlich haben größere Kinder auch längere Beine. Das heißt aber nicht automatisch, dass durch den Reboarder nicht mehr ausreichend Platz bleibt. Wer die Möglichkeit hat, sollte vor dem Kauf einfach ein paar verschiedene Modelle testen – natürlich zusammen mit dem Kind.

Sitzmöglichkeiten im Reboarder:

  • die Füße werden auf die Rückbank gestellt
  • Schneidersitz
  • die Beine können hochgelegt werden
  • die Füße können gegen die Rückbank gestellt werden
  • Füße können seitlich positioniert werden

Die meisten Kinder finden diese Positionen weitaus bequemer, denn im herkömmlichen Kindersitz kann das Kind die Beine nur baumeln lassen oder sie gegen den Beifahrersitz drücken.

Unterschiedliche Modelle

Reboarder gibt es im Handel in verschiedenen Ausführungen. Je nachdem, wie der Sitz eingebaut werden kann, bietet er mehr oder weniger Freiraum. Reboarder, welche direkt an die Rücklehne grenzen, bieten die meiste Beinfreiheit. Andere Modelle, die nicht an den Vordersitz anlehnen, werden näher an der Rückbank montiert und bietet daher nicht so viel Platz. Hat man einen guten Reboarder gefunden, sollte das Kind den Sitz auf seine Bequemlichkeit testen. Oft empfinden nur die Eltern die Sitzposition als ungewohnt, den Kindern aber hingegen gefällt es. So bietet der Maxi-Cosi Milofix beispielweise ausreichend Platz.


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