Ist ein Reboarder besser als ein normaler Kindersitz?

Wie bei allen anderen Dingen, wird auch der Reboarder erst einmal skeptisch begutachtet. Hat man sich jedoch mit dem Kindersitz etwas mäher befasst, liegen einige Vorteile direkt auf der Hand und Eltern lassen sich von den rückwärtsgerichteten Sitzen schnell überzeugen.
 

Wo kann man Reboarder einbauen ?

Reboarder bieten dem Kind mehr Sicherheit. Es sitzt nicht in Fahrtrichtung, sonden genau entgegengesetzt. Wird der Reboarder im hinteren Wagenbereich befestigt, so leht der Sitz an der Rückenlehne des Beifahrers an. Dadurch bekommt alles noch mehr Stabilität und das Kind hat durch den erhöhten Sitz eine gute Sicht durch die Heck- und Seitenscheiben.

Wird der rückwärtsgerichtete Kindersitz vorne auf dem Beifahrersitz befestigt, dient das Amaturenbrett als zusätzliche Stütze. Lehnt der Sitz dort an, bekommt alles zusätzlichen Halt und bei Aufprall wird der Reboarder nicht mit Druck in die Konsole geschoben. Wird der Kindersitz auf dem Vordersitz eingebaut, muss jedoch zwingend der Airbag abgeschaltet werden.

Sicherheit und Funktion des Reboarders

  • Der Reboarder hat eine höhere Bauweise. Dadurch muss das Kind den Kopf nicht strecken, sondern kann in der Regel bequem durch die Seitenfenster und die Heckscheibe schauen. Auch wenn der direkte Blickkontakt in der Fahrerbereich fehlt, bietet die freie Sicht allen Kindern Abwechslung während der Autofahrt.
  • Der Reboarder wirkt dank seine Bauweise wie ein Schutzschild, falls es zu einem Unfall kommen sollte. Besonders gut geschützt werden Kopf und Wirbelsäule. Da der Kindesitz immer an der Rückenlehne oder dem Amaturenbrett anliegen muss, wird bei einem Aufprall alles gut abgefedert.
  • Reboarder lassen sich schnell und sicher einbauen. Sie können, je nach Modell, mitwachsen und über viele Jahre genutzt werden. Viele Modelle verfügen über eine verstellbare Rückenlehne, sodass das Kind auch zum Schlafen in die richtige Position gebracht werden kann.

 

Rückwärtsgerichtet oder in Fahrtrichtung

Ein normaler Kindersitz macht den Eltern den direkten Blickkontakt zum Kind möglich. Bei einem Reboarder geht das nicht. Das Kind schaut durch die Heckscheibe, wodurch Eltern es nicht mehr so gut sehen können. Dies ist einer der häufigsten Gründe, warum viele Eltern normale Kindersitze bevorzugen. Aber auch beim rückwärtsgerichteten Kindersitz kann man einen kleinen Trick nutzen, wenn man den Blickkontakt zu dem Kind haben möchte – der Reboarder Spiegel. Der Handel bietet auch bei Spiegeln eine große Auswahl. Diese werden an der Kopfstütze der Rückenlehne befestigt und man hat wie gewohnt den direkten Blickkontakt zu seinem Kind. Und auch das Kind kann dank der erhöhten Sitzposition aus allen Fenstern schauen und kann während der Fahrt die Umgebung erkunden. So ist beispielsweise der Maxi-Cosi Priori XP oder der Maxi-Cosi Priori SPS Plus Sitz bei Eltern sehr beliebt.


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