Ist der Einbau von einem Reboarder schwierig?

Vorwärtsgerichtete Kindersitze werden mit dem Gurt befestigt, der durch Öffnungen an der Rückseite des Kindersitzes gezogen werden muss. Reboarder sind zwar etwas schwerer, lassen sich aber oft sogar leichter einbauen als andere Modelle.
 

Leichter Eiabau mit Isofix

Viele Autos haben bereits eine fest verankerte Halterung, an der ein Reboarder befestigt wird. Diese nennt sich Isofix. Das spezielle System hat seinen Namen zum einen durch die sogenannte ISO Norm und durch das Wort „fix“, was in diesem Fall so viel wie Halterung oder Befestigung bedeutet. In vielen Autos sind diese Isofixpunkte bereits eingebaut. Sie sind feste mit dem Auto verankert und befinden sich zwischen Sitzlehne und Sitzpolster. Jeweils rechts und links sind diese Isopunkte, an denen sich dann der Reboarder mit Isofix befestigen lässt. So kann zum Beispiel der Römer Max Fix 2 oder der Römer Dualfix mit dem Isofix befestigt werden.

Das gelingt in der Regek sehr einfach, wenn man den Dreh erst einmal heraus hat. Es ist jedoch ratsam, sich den Einbau einige Male bei einem Fachhändler zeigen zu lassen. Da Rebaorder etwas größer und dem entsprechend auch schwerer als andere Kindersitze sind, eigenen sie sich nicht so gut, um von einem in das andere Auto zu wechseln. Was aber macht man, wenn das Auto keine Isofixverankerungen hat?
 

Reboarder mit dem Gurt befestigen

Isofix Reboarder sind im Vergleich zu anderen rückwärtsgerichteten Sitzen noch einmal etwas teurer. Hat der Reboarder kein Isofix, dann wird er mit dem Gurt gesichert. Ähnlich wie bei einem in Fahrtrichtung befestigtem Sitz, wird der Gurt beim Reboarder aber noch durch Gurtstraffer und Spanngurte richtig angezogen. Nur so ist es möglich, den Kindersitz passgenau und stabil einzubauen. Bei einigen Modellen erfolgt eine zusätzliche Gurtsicherung am Vodersitz.

Welches Modell das individuell beste ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Da das Sicherungsprinzip noch relativ neu ist, schwören viele Eltern auf die klassische Gurtbefestigung. Andere hingegen sind vom Isofix sehr überzeugt. Natürlich ist auch eine Kobination aus beidem möglich. Zudem sollte der Reboarder noch mit einer zusätzlichen Fußstütze nach untern in den Fußraum zu stabilisieren sein.
 

Den Einbau üben

Versucht man das erste Mal einen Reboarder einzubauen, ist das alles noch ganz neu. Am besten lässt man sich die Handgriffe bei den verschiedenen Varianten zeigen und übt diese ein paar mal. Anschließend kann man den Reboarder ebenso schnell wie einen normalen Kindersitz einbauen. Hat dieser Isofix, dann geht der Einbau oft sogar noch schneller. Viele Modelle haben eine zusätzliche Drehfunktion. Damit kann das Kind leichter einsteigen und auch das Aussteigen geht einfacher.


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