Reboarder – Darauf muss beim Kauf geachtet werden

Wenn sich Eltern für einen Reboarder entscheiden, gibt es einige wichtige Faktoren, die beim Kauf unbedingt beachtet werden sollten. Hat man das richtige Modell gefunden, beherbergt der Reboarder das Kind sicher und bequem.
 

Den richtigen Reboarder finden

In Schweden sind Reboarder so bekannt, wie hier die normalen Kindersitze, bei denen das Kind in Fahrtrichtung gesichert wird. Der Gesetzgeber schreibt jedoch vor, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter im Auto rückwärts sitzend transportiert werden müssen. Bei Babys kann das die Babyschale sein, oder je nach Modell, auch bereits ein Reboarder. Diese werden entgegen der Fahrtrichtung angebracht und sorgen für den bestmöglichen Schutz.

  • Preis
  • Verarbeitung
  • Sicherheit
  • Design

Natürlich muss der Kindersitz, wie normale Modelle auch, befestigt und gesichert werden. Während normale Kindersitze immer mit dem Gurt befestigt werden, gibt es Roboarder auch mit Isofix. Diese spezielle Halterung ist in vielen Autos bereits vormontiert und fest mit dem Fahrzeug verbunden. Wer sich für solch einen Kindersitz entscheidet, sollte vorher prüfen, ob in seinem Auto die Isofix Verankerungen bereits eingebaut sind. Bei vielen Autos ist es auch möglich, Isofix nachzurüsten – dies geht jedoch nicht bei allen Fahrzeugen.
 

Auto ohne Isofix

Hat das Auto keine Isofix Halterungen, müssen Eltern trotzdem nicht auf den Reboarder verzichten. Es gibt auch hier Modelle, welche sich mit dem Gurt befestigen lassen. Bei der Gurtsicherung gibt es jedoch noch zusätzliche Verbindungsmöglichkeiten, um alles sicher zu machen. So können zusätzliche Spanngurte für den perfekten Halt sorgen. Oft wird der Reboarder auch mit zusätzlichen Gurten noch am Vordersitz befestigt. Das Prinzip ähnelt dem herkömmlicher Kindersitze und ist den meisten Eltern daher vertraut.
 

Welcher Reboarder ist geeignet?

Bei dieser Frage kommt es nicht so sehr auf die Optik des Sitzes an, sondern viel mehr auf dessen Größe und auch die Wagengröße. Wer nur einen Kleinwagen hat, sollte dem entsprechend ein kleineres Reboarder Modell nehmen. Auch große Sitze kann man Unterbringen, verliert dann allerdings an Platz und auch an Beinfreiheit. Viele rückwärtsgerichtete Kindersitze verfügen über eine Funktion zum Schwenken. So kann das Kind bequemer in den Sitz gesetzt werden und hat es auch beim Aussteigen leichter. Man muss sich nicht mehr mühsam über den Kindersitz beugen, sondern hat möglichst viel Bewegunsgfreiheit. Hier hilft ebenfalls der Reboarder Test weiter.

Reboarder gibt es für jede Altersstufe. Neugeborene und Babys können ebenso im Reboarder transportiert werden, denn es gibt spezielle Polster und Einlagen, um den Kindersitz anzupassen und zu verkleinern. Wächst das Kind, werden die Polster einfach wieder entfernt. Da die Modelle alle etwas höher gebaut und auch seitlich eine bessere Poslterung haben, liegen Neugeborene besonders bequem und geschützt. Reboarder gibt es auch mit verstellbarer Rückenlehne, wodurch sich die Sitz- und Liegeposition individuell verstellen lässt.

Die Kosten eines Reboarders

Natürlich spielt auch der Preis eine wichtige Rolle, wenn es um die rückwärtsgerichteten Kindersitze geht. Normale Sitze bekommt man schon im zweistelligen Bereich, während man für einen Reboarder mehrere Hundert Euro einplanen muss. Natürlich gibt es immer preisliche Unterschiede, sodass sich ein Vergleich auf jeden Fall lohnt. Wichtig ist, dass der Kindersitz immer ein Gütesiegel hat und seiner Norm entsprechend zugelassen ist. Viele bekannte Markenhersteller bietet diese Sitze in einer großen Auswahl an, sodass sich hier auch bereits Preisspannen von bis zu 100 € und mehr zeigen.


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